Bio Bratwurst

4,60 

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Beschreibung

Regionales Fleisch vom Biolandhof Fetz aus Götteldorf (Mittelfranken)

Bei Fleisch handelt es sich um ein Naturprodukt, die Gewichtsangabe stellt hier einen ungefähren Richtwert dar, das tatsächliche Gewicht kann leicht abweichen.Achtung: Die Lieferung erfolgt tiefgekühlt! Stellen Sie bitte sicher, dass jemand zu Hause ist oder hinterlassen Sie uns eine Kühltasche! Alternativ können Sie die Lieferung auch bei uns abholen kommen, bitte kontaktieren Sie uns hierfür.
Nur auf Vorbestellung!
Lieferung: Samstag, der 21.03.2026 (Bestellschluss: 13.03.2026 05:00 Uhr)

Zusätzliche Informationen

Gewicht

180g

Bio-Kontrollstelle

DE-ÖKO-006

Marke

Biolandhof Fetz

Wir sind ein Bioland-Hof im kleinen Dörfchen Götteldorf im Landkreis Ansbach mit vielen Tieren, aktuell leben bei uns im Jahresverlauf 40 Rinder, 25 Schweine, 12 Heidschnucken & Coburger Fuchsen inkl Nachzucht, 150 Enten, 200 Hähne, 20 Puten & 100 Gänse. Dazu haben wir noch eine Gemüsegärtnerei & ein Restaurant. Tiere Wir bekommen unsere Kälber vom Biolandhof Zeller aus Ipsheim. Die Kälber werden an Ammenkühen aufgezogen, die Rinder konsequent auf der Weide gehalten & es wird sehr aufs Tierwohl geachtet. Mit 12-16 Wochen kommen die Kälber zu uns & geschlachtet werden die Tiere mit 24-36 Monaten. Wir halten Rinder sobald es die Witterung zulässt auf der Weide, wo sie unserer Meinung nach hingehören. Die Schweine beziehen wir vom Bioland-Betrieb Günther Enzner aus Uphertshofen, er züchtet seit 35 Jahren seine eigenen Bioschweine mit wichtigen Eigenschaften für ihn & uns als Kleinproduzenten wie Mütterlichkeit, Stressresistenz, gutem Fleisch-Fett-Verhältnis & Fleischqualität. Unsere Schweine leben in einem Offenstall mit kleiner Hütte & viel Stroh. Bei den Schafen setzen wir auf alte Rassen wie die Heidschnucke und das Coburger Fuchs Schaf. Zum einen haben die alten Rassen so gut wie keine Probleme mit Parasiten, Klauenkrankheiten & dem lammen. Zum anderen sind sie perfekt für die Landschaftspflege geeignet, sie fressen auch älteres Futter, halten Hecken & Büsche kurz ohne sie kaputt zu machen. Der größte Vorteil, das Fleisch ist vom Geschmack & Geruch her sehr fein & zart. Wir konnten schon öfter überzeugte nicht Lammfleischesser bekehren ;-) Bei den Hühnern haben wir uns für Zweinutzungsrassen von der ÖTZ (ökologische Tierzucht) entschieden. Sie werden ausgebrütet & aufgezogen vom Biohof Schubert in Igensdorf. Wir bekommen die männlich Brüder von Hennen, die für die Eierproduktion als auch die Mast geeignet sind. Unserer Meinung nach ein sinnvoller Ansatz um das Töten & die Aufzucht von Bruderhähnen zu vermeiden! Die Gänse kommen vom Bioland Gansgut Kucka aus der Nähe von Dresden. Leider gibt es sehr wenige Bio-Brütereien in DE. Am Tag nach dem Schlupf werden die Gössel (Baby-Gänse) mit dem LKW nach Mittelfranken transportiert & dort dann an viele Landwirte verteilt. Die folgenden 3 Wochen sind dann sehr spannend & aufregend - Kinderstube pur & die Gössel lernen fressen & sozialisieren sich untereinander. Ab der 3. Lebenswoche dürfen sie auf die Wiese & leben dann bis zur Schlachtung dort. Die Enten kommen von Biolandhof Jonas Dorn aus Witzenhausen. Als Rasse wurde bewusst Peking-Ente gewählt, da hier das langsamere Wachstum perfekt zur Bio-Landwirtschaft passt & der Fleisch-Fett-Anteil zufriedenstellend ist. Die Puten bekommen wir vom Biohof Lojdl aus der Nähe von Ulm. Hier sind wir leider nicht so zufrieden mit der Auswahl der Tiere, da es kaum wirtschaftliche & zugleich robuste Rassen für den Ökolandbau gibt. Die verfügbaren Robustrassen sind kaum wirtschaftlich zu halten & brauchen bis zu 2 Jahre um ein einigermaßen vernünftiges Schlachtgewicht zu erreichen, der Preis für das Fleisch ist dann aber so viel zu teuer, dass es wirtschaftlich keinen Sinn macht. Aber auch hier ist die ÖTZ dran & wir hoffen auf baldige Besserung der Lage! Gefüttert werden unsere Tier fast ausschließlich mit hofeigenem Futter: Zugekauft werden Bio-Presskuchen von der Andorfer Ölmühle & Futterkartoffeln vom Biolandhof Käßer. Wir achten auf artgerechte Fütterung. So bekommen die Wiederkäuer nur Gras & Klee, weil die Natur sie dafür gebaut hat dieses Futter zu verwerten & kein Kraftfutter wie Mais oder Getreide. Damit können auch Rinder & Schafen klimaschonend & mit normalen Methanausstoß gemästet werden. Zudem sorgen sie für die Verwertung von Gras & liefern wertvollen Dünger für unseren Hofkreislauf. Unsere Wiesen werden kaum gedüngt, 2x im Jahr geschnitten & wechselweise das Gras bis Juni stehen gelassen, damit Blumen & Kräuter zur Blüten kommen können & sich Insekten wohlfühlen. Das Geflügel & die Schweine bekommen gekochte Kartoffeln, die sonst kompostiert werden oder in die Biogasanlage kommen. Somit können wir das Füttern von Getreide & Körnermais (welches theoretisch wir Menschen essen können) reduzieren. Zudem lebt das Geflügel auf der Weide & gerade Gänse ernähren sich gerne & viel von Gras. Den Schweinen wird Klee-Gras im Sommer & Heu im Winter zum Knabbern & Spielen angeboten. Das Wild kommt von Revieren aus der Umgebung. Reh aus Götteldorf von unserem Jäger Marco Wuz, mit dem wir versuchen wollen einen klimastabilen Waldumbau ohne Zäune & wenigen Baumschulpflanzen umzusetzen. Dazu muss das Rehwild reduziert werden! Das Wildschwein stammt häufig aus dem Stadtwald Bad Windsheim, der von Thomas Veit bejagt wird. Der Karpfen stammt aus dem Götteldorfer Weiher, der von einer Erzeugergemeinschaft aus dem Dorf bewirtschaftet wird. Die Futtergerste für die Karpfen kommt zum großen Teil von unserem Hof & ist Bio. Die Setzlinge beziehen wir vom Fischhof Hausmann, der sich gerade in der Umstellungsphase zum Bio-Fischhof befindet. Der Karpfen ist für uns einer der sinnvollsten Speisefische: regional produziert, rein pflanzliche Nahrung & kommt mit minderer Wasserqualität perfekt zurecht, zudem passen für ihn die immer wärmeren Jahre durch den Klimawandel. Durch seine regionale Verfügbarkeit kann er immer frisch geschlachtet werden, einen frischerer Fisch gibt es selten! Teilmobile Hofschlachtung Die Rinder & das Geflügel werden direkt bei uns am Hof geschlachtet um den Tieren (wenn sie schon sterben müssen) so wenig Stress wie möglich zu bereiten. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht & konnten die Qualität & das Tierwohl nochmals verbessern! Schafe & Schweine dürfen aus gesetzlichen Gründen leider noch nicht am Hof geschlachtet werden, hier haben wir mit Alexander Hetzner in Dombühl einen Partner gefunden, der sich sehr viel mit stressfreier Schlachtung beschäftigt & diese gut umsetzt. Für das Geflügel kommt ein Schlachtmobil auf den Hof & es wird ohne Transport veterinärrechtlich passend geschlachtet. Der Karpfen wird frisch geschlachtet & dann geräuchert oder verpackt. Verarbeitung Die Rinderhälften werden grundsätzlich 2 Wochen am Stück gereift, was dann dem Hack/Koch/Schmorfleisch mehr Geschmack & Zartheit verleiht. In dieser Zeit verliert das Rind ca 10-20% an Gewicht. Edelteile wie Roastbeef & Hüfte werden im DryAger bis zu 6 Wochen nach gereift. Schweine & Schafe werden beim Metzger halbiert & dann von uns weiter verarbeitet. Bei der Produktion von unseren Produkten kommen keine Zusatzstoffe zum Einsatz. Wir setzen hochwertige Rohstoffe & Gewürze ein, mehr braucht es nicht für guten Geschmack! Roh & Räucherwürste sowie Schinken bekommen noch die Zeit, die sie zum Reifen benötigen. Auch hier setzen wir keine Schnellreifemittel, Umrötungshilfen & Stabilisatoren ein, sondern lassen die Zeit ihre Sache tun... In unseren Produkten kommen nur Bio-Gewürze von Ecoland Herbs & Spice aus Hohenlohe zum Einsatz. Diese passen sowohl von der Qualität als auch von der Nachhaltigkeit bei der Produktion (gerade bei Gewürzen die nicht bei uns wachsen) zu unseren Vorstellungen. Salz verwenden wir ausschließlich bayrisches Steinsalz ohne Trennmittel & Zusätze. Gewürze wie Chilli & frische Kräuter bauen wir selbst an. Mehr vom Hof gibt es auf https://www.biolandhofgoetteldorf.de/uber-uns/