Beschreibung
Der Beifuß ist eine traditionsreiche Wild- und Heilpflanze mit einem würzig-herben Duft, der seit Jahrhunderten in Küche und Naturheilkunde geschätzt wird. Mit seinem silbrig-grünen Laub und dem lockeren, aufrechten Wuchs fügt er sich harmonisch in naturnahe Gärten und Wildstaudenbeete ein. Besonders robust und anspruchslos gedeiht der Beifuß auch auf kargen Böden und bringt dabei eine natürliche, wilde Ästhetik in den Garten. Seine aromatischen Blätter eignen sich hervorragend zum Würzen deftiger Speisen oder für Kräuteraufgüsse.
| Basisdaten | |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Asteraceae (Korbblütler) |
| Lebenszyklus | Mehrjährig |
| Wachstumsform | Aufrecht, buschig, weit ausladend |
| Nutzung | Heilpflanze, Küchenkraut, Räucherpflanze, Wildstaude |
| Standort | |
| Licht | Sonnig bis halbschattig |
| Temperatur | Sehr anpassungsfähig, winterhart |
| Winterhärtezone | Z4–Z9 |
| Boden & Düngung | |
| Bodentyp | Durchlässig, eher mager bis nährstoffreich |
| Nährstoffbedarf | Gering |
| Dünger | In der Regel nicht erforderlich |
| Ernte | |
| Ernte | Frühjahr bis Spätsommer, vor der Blüte am aromatischsten |
| Blüte | Sommer bis Frühherbst (unscheinbar) |
| Anleitung | Triebspitzen oder Blätter schneiden, junge Pflanzenteile bevorzugen |
| Erntemenge | Mittel bis hoch |
| Wofür | Für Fleischgerichte (z. B. Gans), Kräutertees, Räucherungen |
| Pflanzung & Pflege | |
| Pflanzabstand | 40–60 cm |
| Pflanzzeitpunkt | Frühjahr oder Herbst |
| Wasserbedarf | Gering |
| Bodenfeuchte | Trocken bis mäßig feucht, keine Staunässe |
| Gießen | Nur bei längerer Trockenheit notwendig |
| Rankhilfe | Nicht erforderlich |
| Widerstandsfähigkeit | Sehr robust, trockenheitsverträglich |
| Nachbarpflanzen | Gut kombinierbar mit Wildstauden wie Schafgarbe, Königskerze oder Gräsern |






